Presse

16.06.2016
Spargelessen für alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

„Wer in Dunkeln sitzt, braucht Lichtblicke“
Ehrenamtliche Mitarbeiter der Kontaktstelle für psychisch kranke Menschen waren zum Spargelessen eingeladen.
Im Haus Bethanien begegnen sich Betroffene und Nichtbetroffene zu Gesprächen oder gemeinsamen Unternehmungen und Veranstaltungen.

04.06.2016
Was sind psychische Störungen?
Eine Geschichte mit vielen Mißverständnissen

Mehr als 60 Personen kamen am Freitag, dem 3. Juni, ins Haus Bethanien. Und der größte Raum in der Tagesstätte platzte aus allen Nähten. So folgte eine ganze Anzahl der Besucher draußen in der Nachmittagshitze unter einer Markise den Ausführungen von Prof. Dr. Ulrike Lüken. Sie leitet die Arbeitsgruppe „Experimentelle und Klinische Psychotherapieforschung“ am Universitätsklinikum Würzburg. Ab 17 Uhr ging es um das Thema: „Was sind psychische Störungen?“ Der ehrenamtliche Geschäftsführer des Vereins „Kontaktstelle und Krisendienst im Landkreis Cloppenburg e.V.“, Dr. Christian Lüken, bezog sich in seiner Begrüßung auf den Untertitel „Eine Geschichte mit vielen Missverständnissen“. Stimmen hören und Visionen haben, galten in der Antike einerseits als göttliche Offenbarungserlebnisse und andererseits als Besessenheit von Dämonen. Schon der Bundeskanzler Helmut Schmidt gab den Ratschlag: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“.

Vier Thesen setzte Prof. Lüken, die in Cloppenburg am CAG ihr Abitur gemacht hat, auf der Basis heutiger psychologischer und medizinischer Forschung den Missverständnissen entgegen. Zuerst machte sie deutlich, dass durch Arbeitsunfähigkeit, Frühverrentung und einem erhöhten Suizidrisiko im Jahr 2010 in Europa Kosten von mehr als 450 Mrd. Euro entstanden. Daher sind psychische Störungen häufig, teuer und mit einem hohen Leiden verbunden. Sie sind keine „Luxusprobleme unserer Gesellschaft“.

Dann verwies Prof. Lüken auf ein weltweit einheitliches und anerkanntes Klassifikationssystem (ICD) in dem psychische Störungen ebenso wie alle anderen Krankheiten klar definiert werden. Sonst gäbe es keine Diagnosen, keine Behandlung, keine Forschung und keine Bezahlung durch die Krankenkassen. So gibt es nicht einfach Depressionen, sondern z.B. die Unterscheidung zwischen unipolarer und bipolarer affektiver Störung mit der Konsequenz einer unterschiedlichen Behandlung. Ausschlaggebend für das Vorliegen einer psychischen Störung sind dabei immer der individuelle Leidensdruck und Beeinträchtigungen im persönlichen und beruflichen Alltag.

Weiterhin sind psychische Störungen keine seltenen Erkrankungen: ca. 1/3 der Bevölkerung ist betroffen. Anders als die Daten der Krankenkassen zeigen repräsentative Studien, z.B. vom Robert-Koch-Institut 1998 und 2013, die sich auf die ganze Bevölkerung beziehen, dass es zu keinem rasanten Anstieg der Erkrankungszahlen kommt. Vielmehr wurden psychische Störungen lange nicht diagnostiziert.

Zum Ende des Vortrages erläuterte Prof. Lüken die drei Säulen der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung: Psychotherapie, Pharmakotherapie und Soziotherapie. Sie erklärte, wie Psychotherapie funktioniert und wie man eine Psychotherapie bekommen kann. Sie ist der Ansicht: „Deutschland verfügt über eine der weltweit besten Behandlungsangebote für psychische Störungen!“ Nach einer regen Diskussion dankte Frau Elisabeth Hemmen, Vorsitzende des Vereins, Prof. Lüken mit einem großen Blumenstrauß und einer Schachtel ihrer Lieblingspralinen.

01.06.2016
Vortrag zum Thema psychische Störungen

31.05.2016
Vortrag über Störungen

Andere dagegen meinen, psychische Störungen seien Luxusprobleme unserer Gesellschaft, die nur im individuellen Erleben begründet wären. Stimmt es, dass psychische Störungen seltene Erkrankungen sind, aber in unserer Zeit immer häufiger auftreten? Und kann man psychische Störungen wirksam behandeln? Eine Geschichte mit vielen
Missverständnissen, denen Prof. Lüken nach gehen wird. Dazu präsentiert sie, was die heutige psychologische und medizinische Forschung dazu sagt.
Alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei

09.05.2016
Bewegung ist die beste Medizin

Sportangebot der Kontaktstelle für psychisch kranke Menschen
Körperliche Bewegung hat einen positiven Einfluss auf das seelische Wohlbefinden. Das wissen auch Besucher der
Kontaktstelle für psychisch kranke Menschen im Haus Bethanien und treffen sich 14-tägig gemäß dem Motto „Bewegung
macht gesund“ oder „Bewegung ist die beste Medizin“ unter Anleitung von Theresia Weß, um gemeinsam sportlich aktiv zu
sein. Das Sportangebot orientiert sich an den Ressourcen der Mitmachenden. Niemand wird überfordert. Der Spaßfaktor
kommt auch nicht zu kurz. Die Gruppe trifft sich darüber hinaus zum gemütlichen Beisammensein. So sind im Juli alle Teilnehmer zu einem  Grillabend eingeladen.

20.02.2016
Karten spielen

Zur geselligen Doppelkopf- und Skatrunde lädt die Kontaktstelle für psychisch kranke Menschen in Cloppenburg für Dienstag, 1. März, ins Haus Beıhanien, Kirchhofstraße 14, ein. Beginn ist um 16 Uhr.
Alle Interessierten, die Lust haben mitzuspielen, sind willkommen.

19.02.2016
Kicker spielen

„Kicker spielen international“ lautet am Donnerstag, 25. Februar, das Motto
im Haus Bethanien. Wer dabei sein möchte, schaut ab 16 Uhr vorbei.

 

18.02.2016 NWZ
Bewegung im Alltag

„Bewegung macht gesund -die beste Medizin“ lautet das Motto am Montag,
22. Februar, im Haus Bethanien, Kirchhofstraße 14 in Cloppenburg.
Los geht’s um 19 Uhr.

02.02.2016 MT
Horst Zapatka gab nach acht Jahren den Vorsitz ab

Einen Wechsel gab es an der Spitze der Kontaktstelle
für psychisch kranke Menschen und des angegliederten
psychosozialen Krisendienstes im Landkreis Cloppenburg. In der Mitgliederversammlung gab Horst Zapatka das Amt des Vorsitzenden nach acht Jahren ab.
Zur neuen Vorsitzenden wurde Elisabeth Hemmen aus Molbergen gewählt. Neuer Stellvertreter als Nachfolger von Elisabeth Hemmen wurde Hubert Jost Enneking aus Cloppenburg. Die anderen Vorstandsposten blieben unverändert: Schriftführerin ist Margret Gortay, Schatzmeister Gerd Niehaus und Geschäftsführer Dr. Christian Lüken.

08.01.2016 MT
404 Euro für Kontaktstelle und Kinderhospiz

Lobende Worte fand Horst Zapatka von der Kontaktstelle für psychisch kranke Menschen für die Organisatoren des „Heiligabend-Einläutens“ auf dem Grundstück der Familie Röding im Wiesenweggebiet bei der
Übergabe des Erlöses.