Presse

Krisendienst und Sozialpsychiatrischer Dienst


07.04.2020 Experten helfen Menschen in Krisensituationen

16.12.2019 Haus Bethanien lädt Alleinstehende zu Weihnachten ein

02.12.2019 Cloppenburger fiebern für Werder

29.04.2019 Gäste feiern Fest der Begegnung

29.04.2019
Maibaum setzen am Haus Bethanien

23.02.2019
Selbsthilfegruppe für Angehörige von Betroffenen trifft sich am 12. März um 19 Uhr im Haus Bethanien

04.12.2018 Wo Menschen mit seelischen Nöten Hilfe finden

Der neue und der bisherige Vorstand des Krisendienstes und der Kontaktstelle: Bernhard Greten (von links), Dr. Andrea Meinel, Elisabeth Hemmen, Gerd Niehaus sowie die ausgeschiedenen Mitglieder Margret Gortay und Hubert Jost-Enneking, der stellvertretende Landrat Hermann Schröer und Dr. Christian Lüken. Bild: aloys Landwehr

Cloppenburg „Die Kontaktstelle und der Krisendienst für Menschen in seelischen Nöten ist zu einer unverzichtbaren Einrichtung geworden“, lobte der stellvertretende Landrat des Landkreises Cloppenburg, Hermann Schröer, die ehrenamtliche Arbeit der Kontaktstelle und des Krisendienst aus Anlass der Mitgliederversammlung im Haus Bethanien in Cloppenburg. Er sei überzeugt, dass durch die Arbeit Schlimmeres verhindert wurde.
Der Krisendienst, der von Elisabeth Scheffczyk organisiert wird, habe 174 Gespräche geführt, erläuterte der Geschäftsführer der Kontaktstelle, Dr. Christian Lüken, im Jahresrückblick. 101 hilfesuchende Personen waren männlich, 72 Anrufer seien Daueranrufer, 109 Personen hätten eine länger bestehende psychische Notlage, 95 Menschen meldeten sich in einer akuten Situation an. „Sie rufen vor allem am Wochenende und an den Feiertagen an, wenn sonst niemand erreichbar ist“, so Dr. Lüken. 20 Anrufer hätten Suizidgedanken geäußert. Es wird aber nicht nur telefonisch geholfen, wie die Vorsitzende Elisabeth Hemmen betonte: „Unser Café ist jeden Tag auf, 365 Tage im Jahr.“ Der Krisendienst arbeite mit dem Gemeindepsychiatrischen Dienst in Cloppenburg, dem Caritasverein Altenoythe, dem St.-Elisabeth-Stift in Lastrup und dem Leo-Stift in Essen zusammen. Bei den Neuwahlen lobte Wahlleiter Clemens Rottinghaus, Geschäftsführer des Gemeindepsychiatrischen Zentrum, die Arbeit des Krisendienstes und der Kontaktstelle. „Es hat sich gelohnt, dieses niederschwellige Angebot und die Arbeit der verschiedenen Institutionen einem Verein zu übertragen. Wir haben engagierte Mitarbeiter im Verein, die eine tolle Arbeit machen.“ Die Vorsitzende Elisabeth Hemmen wurde genauso einstimmig wiedergewählt wie Kassenwart Gerd Niehaus und Geschäftsführer Dr. Christian Lüken. Für den ausscheidenden Hubert Jost-Enneking übernahm Bernhard Greten das Amt des 2. Vorsitzenden. Für Schriftführerin Margret Gortay, die seit der Gründung engagiert im Vorstand mitgearbeitet hatte, wurde die Ärztin Dr. Andrea Meinel gewählt. „Ich merke in meiner Praxis, wie viele Patienten psychische Belastungen haben. Wenn es der Seele nicht gut geht, geht es auch dem Körper nicht gut“, hatte Meinel in ihrer Praxis erfahren. Deshalb wolle sie in diesem Verein mitarbeiten. „Denn Menschen mit einer psychischen Erkrankung brauchen eine größere Plattform, als sie es jetzt haben“, so die Allgemeinärztin und Chirurgin. Neue Kassenprüfer für die ausscheidenden Bernhard Greten und Heiko Buning wurden Christina Hammann und Hubert Jost-Enneking.
Zum 10. Heiligabend-Einläuten zugunsten der Kontaktstelle und des Krisendienstes lud Familie Röding für den 22. Dezember ab 17 Uhr in die Tulpenstraße ein.

09.01.2018
Spendenübergabe: Besucher spenden 1200 Euro für „wanderlicht“ und Haus Bethanien

29.11.2017 Betroffene sollen als Experten eingesetzt werden