Haus Bethanien: Ehrenamtliche könnten Hoffnung geben

Einrichtung sucht Helfer fürTreff von psychisch Erkrankten / Info und Kontakt bei Ehrenamtsagentur

Cloppenburg (mt). Hoffnungsschimmer für psychisch erkrankte Menschen: Dr. Christian Lüken. ehrenamtlicher Geschäftsführer des Hauses Bethanien, setzt auf die Hilfe von jüngeren Ehrenamtlichen. Wie berichtet, ist die Anlaufstelle aufgrund der Corona-Verordnungen zurzeit nicht geöffnet.
„Bislang wurden unsere Gäste fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern empfangen, die alters- oder gesundheitsbedingt einer Risikogruppe angehören und deshalb zur Zeit ihren Service für Leib und Seele nicht ausüben können“, erklärt Lüken. Nun hoffe er auf das Engagement jüngerer Menschen, die stundenweise die Aufgaben im Tagescafé übernehmen können. Dazu gehören unter anderem das Zubereiten und Servieren von kleinen Snacks, Gebäck oder Getränken. „Dann könnte die Kontaktstelle zumindest stundenweise ihre Pforten wieder öffnen“, sagt Lüken.
Der Einsatz könne sich ganz nach den Zeitwünschen der neuen Ehrenamtlichen richten. Ideal wäre, wenn sich gleich mehrere Helfer melden, sodass eine Öffnung an zwei Wochentagen und möglicherweise sonntags zu realisieren sei. Jeweils für ein bis zwei Stunden am späten Nachmittag. „Selbstverständlich hat jeder Ehrenamtliche einen persönlichen Ansprechpartner, der ihn in seine neue Aufgabe einführt“, verspricht Lüken. „Vielleicht stellen sich ja auch zwei oder drei Interessierte gemeinsam dieser Aufgabe.“
Keine Sorgen bereiten ihm Räumlichkeiten, wenn im Herbst aufgrund der Witterung das Straßencafé nicht mehr so genutzt werden kann: „Wir haben da schon eine Idee“.
Da Lüken auch in der Ehrenamtsagentur tätig ist, nehmen interessierte Helfer am einfachsten darüber Kontakt mit ihm auf. Er ist per Mail (info@ehrenamtsagentur.de) oder unter Tel. 04471/8504532 sowie persönlich in der Geschäftsstelle in der Bgm.-Winkler-Str.23erreichbar. Interessierte sollten nicht älter als 50 Jahre alt sein und keiner Risikogruppe angehören.
05.09.2020 MT